Aris Konstantinidis

Sawas Ciriacidis - 2004

Der griechische Architekt Aris Konstantinidis hat zwischen 1957 und 1967 mehrere Hotelanlagen für die griechische Fremdenverkrehszentrale EOT realisiert. Das Ziel dieser Organisation war es, Hotels und Motels an günstig gelegenen Orten Griechenlands zu erstellen, um dem aufkommenden Massentourismus gerecht zu werden. Insgesamt wurden elf Projekte von Aris Konstantinidis ausgeführt.

 

Hotel Xenia in Epidaurus 1960

Die Gästehäuser in Epidaurus liegen am geneigten Olivenhain neben dem antiken Theater. Sieben Zimmereinheiten und ein Gebäude mit Übungshof sind entlang der Höhenkurve des Geländes verteilt. Auch hier liegt kein allgemeines Anlageschema vor. Einzig druch Parallelität einzelner Einheiten untereinander ensteht eine Verbindung zwischen den sonst autonomen Baukörpern.
Die eingeschossigen Bauten sind in Massivbauweise mit Bruchstenmauerwerk konstruiert. Die Mauern stehen auf einem Betonboden und werden durch ein Betondach zusammengehalten, das sich als breiter Kranz aussen abzeichnet. Die dadurch entstehende horizontale Linie schafft einen direkten Bezug zum Boden.

Hotel Xenia auf Mykonos 1959/1960

Das Grundstück lieft an der felsigen Küste, unweit des Dorfes Mykonos. Das Hotel besteht aus mehreren Baukörpern, deren Setzung nicht auf ein allgemein verbindliches Anlageschema beruht, sondern auf die Autonomie des einzelne Baukörperes.
Das Hotel ist in Massivbauweise ausgeführt. Die tragenden Wänder bestehen aus Granit-Trockenmauerwerk. Decken, Stürze und teilweise Brüstungen sind aus weisgeschlemmtem Beton.

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